Sicher, schnell und komfortabel: Direkter Einkauf in Fernost

Vorwort

Aliexpress – eine sinnvolle Ergänzung zur Beschaffung über klassische Großhandelsmarktplätze?
Wer als Händler neben seiner regulären und innereuropäischen Beschaffung noch zusätzliche Einkaufsquellen sucht, kann z.B. über Aliexpress relativ einfach und begrenzt seine ersten Gehversuche im Eigenimport aus Asien tätigen. Denn natürlich ist die Suche nach einem Produkt und das Finden eines Lieferanten nur die erste Hälfte des Imports, denn die Prüfung der Funktionssicherheit, der Einhaltung technischer Vorschriften und die Rechtssicherheit des Produktes (z.B. Marke, Patente, Gebrauchs-, Geschmacks- und sonstiger Designmusterschutz) und der teils mühevolle Weg unter Umständen entgegenstehende Schutzrechte Dritter abzuprüfen, sind mindestens genauso wichtig, wie die Identifikation des Produktes selber und der Beschaffungsprozess.

Bevor Sie also nach Asien reisen und containerweise importieren, können Sie über diesen weg Ihre ersten Gehversuche mit begrenztem Risiko tätigen. Aus eigenem Interesse sollten Sie aber vor allen Produkten die Funkwellen nutzen (ja, Mobiltelefone eingeschlossen), Maschinen, Elektrowerkzeugen, Nahrungsmitteln, Batterien und Akkus, sowie natürlich von Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln die Finger lassen. Diese Produktgruppen sind nur was für Profis, mit einem richtigen Import Team und technischem know-how in Sachen Patente, EU-Konformität und Prüfungsvorschriften.

Sicher, schnell und komfortabel: Direkter Einkauf in Fernost

Fast jedem Online-Händler in Deutschland dürfte klar sein, dass ein großer Teil der aktuellen Konsumartikel ursprünglich aus Ländern des fernen Ostens stammt und dort dementsprechend zu deutlich niedrigeren Preisen angeboten wird. In der Regel kaufen Internet-Unternehmer ihre Angebotsware dennoch zu vergleichsweise hohen Preisen bei hiesigen Großhändlern oder Importeuren ein und nehmen dabei die schlechteren Konditionen in Kauf. Hierdurch passiert es ihnen immer wieder, dass sie im Rahmen der Konkurrenzbeobachtung auf Mitbewerber stoßen, die in ihren Online-Shops identische Produkte nicht selten zu Preisen anbieten, die sogar unterhalb der eigenen Einkaufskonditionen liegen. Da der moderne Online-Handel allerdings vor allem von einer deutlichen Preistransparenz geprägt ist – selbst unerfahrene Verbraucher sind heute in der Lage, innerhalb von Sekunden einen qualifizieren Preisvergleich durchzuführen, wirkt sich der suboptimale Einkauf negativ auf die Anzahl an Verkäufen im Shop und damit auf den gesamten Geschäftsverlauf aus.

Als außenstehender Beobachter stellt man sich nun zurecht die Frage, warum in Zeiten der Globalisierung nicht deutlich mehr Online-Händler ihren Einkauf direkt in Fernost durchführen. Befragt man die Marktteilnehmer über die Gründe für diese Zurückhaltung, dann ergibt sich ein recht einheitliches Bild: Die Unternehmer scheuen vor dem Eigenimport zurück, da sie weder wissen, wie sie qualifizierte Kontakte zu geeigneten Lieferanten in Asien aufbauen sollen, noch wie sie mit den fremdländischen Geschäftspartnern kommunizieren können. Sie fühlen sich angesichts eines sehr komplizierten Einfuhrrechtes und vielfältiger Zollvorschriften überfordert, befürchten übermäßig lange Lieferzeiten oder haben sogar Angst, Opfer von Betrug und unseriösen Machenschaften zu werden. Das Ergebnis der vorherrschenden Vorstellungen ist eine starke Zurückhaltung in Bezug auf den direkten Warenbezug bei Geschäftspartnern aus fernen Ländern.

Sind diese Bedenken nun aber tatsächlich begründet oder basieren sie vorrangig auf Vorurteilen? Diese Frage lässt sich nicht leicht beantworten, da im Prinzip beides zutreffen kann. Macht sich ein hiesiger Online-Händler auf eigene Faust und ohne fachkundige Unterstützung daran, selber Produkte in Asien einzukaufen, dann bestehen tatsächlich massive Risiken. Er wird Schwierigkeiten haben, geeignete Partner zu identifizieren und die Kommunikation in einer für beide Seiten fremden Sprache birgt die Gefahr von Missverständnissen. Ohne Kenntnisse über das geltende Einfuhrrecht in Deutschland und Europa und die relevanten Zollbestimmungen, besteht darüber hinaus die Gefahr, unbeabsichtigt mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten und letztlich Schiffbruch zu erleiden. Vor diesem Hintergrund muss man Online-Händlern also deutlich davon abraten, sich ohne qualifizierte Hilfe selber an den direkten Import aus Fernost zu wagen. Nutzt man allerdings spezifische Services und Angebote in diesem Bereich, dann lassen sich annähernd alle Risiken und Unwägbarkeiten wirksam eliminieren. Ein Beispiel für einen entsprechenden Anbieter ist das Internet-Portal Aliexpress.

Die Plattform hat es sich zur Aufgabe gemacht, Geschäftskontakte zwischen asiatischen Herstellern oder Großhändlern und Einkäufern aus der ganzen Welt zu vermitteln und bietet ihren Besuchern hierzu einen sehr umfangreichen Marktplatz, auf dem unzählige Produkte aus allen erdenklichen Kategorien angeboten werden. Ähnlich wie man es von eBay kennt, schützt auch hier ein transparentes Bewertungssystem vor unangenehmen Überraschungen. Darüber hinaus bietet Aliexpress einen überzeugenden Treuhandservice und erteilt seinen Nutzern, unter bestimmten Voraussetzungen, umfassende Liefergarantien. Ein Besuch der Plattform ist für fast jeden Online-Händler sehr interessant. Hier lassen sich mit wenigen Mausklicks und Eingaben die Einkaufskonditionen für eigene Produkte abfragen, Mengenstaffeln einsehen und Preise für den internationalen Transport recherchieren. Stellt man bei dieser Recherche fest, dass man seine Angebotsware in Fernost deutlich günstiger beziehen kann, dann sollte man durchaus in Erwägung ziehen, die Services von Aliexpress zu nutzen und sich auf diese Weise verbesserte Konditionen zu sichern.

Das renommierte Online-Magazin INTERNETHANDEL möchte seine Leser beim direkten Import aus Fernost unterstützen und stellt in seiner aktuellen Ausgabe (Nr. 108, Oktober 2012) das Internet-Portal Aliexpress detailliert vor. Neben vielen Basis- und Hintergrundinformationen über die angebotenen Services des Dienstleisters erhalten interessierte Händler auch viele Informationen über die geltenden rechtlichen, steuerlichen und zollrechtlichen Bestimmungen beim Warenimport und werden mit allen Kenntnissen versorgt, die einen erfolgreichen Direktimport ermöglichen.

Mario Günther ist Chefredakteur von INTERNETHANDEL. Das Fachmagazin umfasst die Vorstellung neuer Geschäftsideen, Schritt für Schritt-Anleitungen für Gründer, Tipps aus den Bereichen Steuer & Recht, umfangreiche Softwaretests sowie regelmäßige Interviews mit Deutschlands besten Online-Händlern.

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