Herausforderung Europa: Einkauf und Verkauf in der EU

Der europäische Gedanke sichert uns innerhalb der EU Frieden, Freiheit und Sicherheit. Darüber hinaus hatten die Gründerväter allerdings auch einen florierenden und regen Binnenhandel unter den Mitgliedsstaaten im Sinn, als sie die Grundlagen für die Europäische Union im Jahre 1968 legten. Seitdem wurden rechtliche und steuerliche Hindernisse und Barrieren fortschreitend beseitigt. Dennoch verzichtet immer noch der größte Teil der europäischen Online-Händler auf den grenzübergreifenden Einkauf und Verkauf von Waren innerhalb der EU. Aktuelle Studien zeigen, dass nur ein geringer Teil der Händler dazu bereit ist, seine nationale Ausrichtung aufzugeben und sich auf den internationalen Handel einzulassen. Die Gründe für diese Zurückhaltung sind vielfältig. Im Vordergrund stehen hierbei sprachliche Hemmungen und Unsicherheiten über kulturelle Unterschiede. Ebenso sorgen Unsicherheiten über rechtliche und steuerliche Regelungen, Bestimmungen und Gesetze für Ängste und Irritationen. Viele Online-Händler gehen in Bezug auf den Einkauf und Verkauf von Produkten in ganz Europa davon aus, dass Kosten und Aufwand der notwendigen internationalen Logistik in keinem vernünftigen Verhältnis zu den erzielbaren Erträgen stehen oder fühlen sich mit der Vermarktung ihrer Web-Shops im Ausland überfordert.

Es hat keinen Zweck, die Barrieren und Problemstellungen für den europaweiten Handel herunter zu spielen. Allerdings gibt es für die meisten Fragestellungen längst erprobte und bewährte Lösungsansätze, auf die interessierte Marktteilnehmer zurückgreifen können, wenn sie ihre Unternehmen an die internationalen Anforderungen anpassen wollen. Der Einkauf und Verkauf von Produkten über die eigenen Landesgrenzen hinaus ist mit erheblichen Chancen und Möglichkeiten verbunden. In den 27 Mitgliedsstaaten der EU leben heute bereits mehr als 500 Millionen Verbraucher, die von einer wachsenden Bereitschaft getragen sind, ihre Einkäufe sowohl per Internet als auch international durchzuführen. Wer als Online-Händler heute darauf verzichtet, sein Unternehmen an die modernen Bedingungen in der EU anzupassen, der verzichtet schon morgen auf einen erheblichen Anteil von lukrativen Umsätzen mit Kunden in ganz Europa. Sprachliche Barrieren lassen sich hierbei durch mehrsprachige Shop-Systeme und die Unterstützung von professionellen Übersetzern überwinden. Die rechtlichen und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen sind weitgehend harmonisiert und stellen einen modernen Online-Händler nicht mehr vor unlösbare Aufgaben. Die Kosten für eine grenzübergreifende Logistik sind in den vergangenen Jahren stetig gesunken. Darüber hinaus sind europäische Verbraucher bei internationalen Einkäufen dazu bereit, höhere Versandkosten in Kauf zu nehmen. Selbst für die schwierige Vermarktung der eigenen Shop-Seiten in anderen Ländern und hierbei vor allem die Anpassung der Inhalte an die Anforderungen der internationalen Suchmaschinen gibt es mittlerweile standardisiere Lösungen, die von speziellen Dienstleistern zur Verfügung gestellt werden.

Das Online-Magazin INTERNETHANDEL will interessierte Händler bei der Internationalisierung ihrer Unternehmen tatkräftig unterstützen. Das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe (August 2011, Nr. 94) beschäftigt sich unter dem Titel „Europaweiter Einkauf und Verkauf: Chancen, Barrieren und Lösungen für Online-Händler“ umfassend mit den geschäftlichen Potenzialen, den Problemen und den Lösungen für den Einkauf und Verkauf von Produkten innerhalb der EU. Die Leser erfahren hierbei Schritt für Schritt, welche wirtschaftlichen Chancen mit einer Ausdehnung des eigenen Vertriebskonzeptes verbunden sind und werden darüber informiert, an welchen Barrieren der Wunsch nach Internationalisierung im Online-Handel meist scheitert. Zu jeder Problemstellung werden mehrere Lösungsansätze vorgestellt und detailliert besprochen. So werden Online-Händler gezielt fit dafür gemacht, den Verkauf und den Einkauf ihrer Produkte, Waren und Dienstleistungen künftig nicht mehr auf das eigene Land zu beschränken sondern in einfachen und verständlichen Schritten darauf vorbereitet, ihre Handelstätigkeit auf die gesamte EU auszudehnen.

Über INTERNETHANDEL:
Das Fachmagazin INTERNETHANDEL berichtet seit 2003 über den Online-Handel und über erfolgreiche Geschäftsideen im Internet. Interviews mit Unternehmern, Praxistipps von Experten, Berichte über nützliche Software sowie aktuelle Studien und Berichterstattungen bilden den redaktionellen Bereich des Magazins und bieten eine umfassende Unterstützung für Existenzgründer und erfahrene Unternehmer. Die Internetseite von INTERNETHANDEL enthält aktuelle Nachrichten aus dem Bereich Online-Handel und berichtet über erfolgreiche Neugründungen. Ein wöchentlicher Newsletter kann kostenlos abonniert werden.

Mario GüntherMario Günther ist Chefredakteur von INTERNETHANDEL. Das Fachmagazin umfasst die Vorstellung neuer Geschäftsideen, Schritt für Schritt-Anleitungen für Gründer, Tipps aus den Bereichen Steuer & Recht, umfangreiche Softwaretests sowie regelmäßige Interviews mit Deutschlands besten Online-Händlern.

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