Kundenabwehr par excellence

Man kann ja nachvollziehen, dass Online-Versender keine Lust auf Fake-Bestellungen und sonstige Betrügereien haben. Bei einer Bestellung auf Kreditkarte aber eine Kopie beider Seiten der Kreditkarte und des Personalausweises per Fax zu verlangen halte ich schon für etwas übertrieben, um nicht zu sagen dreist. Zwar wird dies freundlich begründet, ändert aber nichts an der Umständlichkeit des Prozederes. Als Alternative wird die Lieferung per Nachnahme genannt. Auch sehr toll, werden die entsprechenden Gebühren, die man sich eigentlich sparen wollte, eben nicht vom Versender übernommen. Zum Glück handelt es sich bei der bestellten Ware um Software, die überall erhältlich ist und die man nur aus Bequemlichkeit online bestellt hat. Ich frage mich allerdings, was bei Bestellung auf Lastschrift vom Versender als Beleg verlangt wird. Ein Foto meines Kundenbetreuers in meiner Hausbank?

Update: Nach meiner Mail, dass ich eine Lieferung per Nachnahme wünsche, erhalte ich prompt eine Bestätigung meiner Bestellung. Zahlungsweise: Kreditkarte. Platt: Watt denn nu? Natürlich lese ich auch gerne das “Kleingedruckte” in solchen Bestätigungen. Sehr schön: Alles in Grossbuchstaben. Von Netiquette oder guter Lesbarkeit scheinen die Damen und Herren leider noch nichts mitbekommen zu haben. Nun gut, wieder ein Lieferant weniger. Schade.

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